Wenn Sport krank macht: Polyphenole im Cistustee helfen

polyphenole cistustee freie radikaleWas sind freie Radikale?

Das Sport und Bewegung im allgemeinen gut für die Gesundheit ist, das lernen wir bereits im Kindergarten, aber das es auch schädlich sein kann das wissen die wenigsten. Hierfür gibt es viele Faktoren warum das so ist. Einer dieser Gründe ist der oxidativer Stress nach größeren Belastungen wie etwa beim Rad fahren, was bei austrainierten Sportlern wie Triathleten oder Radrennfahrer nicht so schwerwiegend ist. Bei Gelegenheitsradsportler und auch bei Menschen die hart körperlich arbeiten kann das sehr wohl schädlich für den Körper sein. Grund dafür sind die dabei freiwerdende freien Radikale. Freiwerdende Radikale entstehen als Abfallprodukt in unseren Körperzellen nachdem der Körper mit Hilfe des eingeatmeten Sauerstoffs und unserer Grundnahrung wie Fett, Eiweiß und Kohlenhydrate diese in Energie umwandeln. Bei diesem Prozess wandelt sich etwa fünf Prozent des Sauerstoffs in freie Radikale um. Das liegt daran, das diese freien Radikalen sehr reaktionsfreudig sind und sich ihr fehlendes Elektron von anderen Körperzellen holen und diese dadurch schädigen. Die Folge davon ist, das ein frühzeitiger Alterungsprozess eintritt.

Polyphenole helfen!

Zunächst einmal müssen wir wissen was Polyphenole sind und wozu sie gut sind. Polyphenole sind sekundäre Pflanzenstoffe und kommen in vielen Pflanzen als bioaktive Substanzen wie Farbstoffe, Geschmacksstoffe und Gerbstoffe vor. Auch schützen sie Pflanzen auf natürliche Weise vor Frassfeinde. Viele pflanzliche Polyphenole sind dabei gesundheitsfördernd und schützen zudem das Immunsystem. Polyphenole haben eine antioxidative Wirkung, das heißt sie können sogenannte frei Radikale binden und somit Körperzellen vor Zerstörung schützen. Polyphenole legen sich hierbei wie ein Schutzfilm um ein oxydantes Protein und verhindert damit die Anheftung an die Körperzelle. Polyphenole kommen in vielen Lebensmitteln und Naturheilkräuter wie etwa dem Cistustee vor.

cistus incanusWas ist Cistustee?

Cistustee besteht aus den Blättern, Sträuchern und Blüte der Zistrose die in der Region des südlichen Mittelmeerraumes wächst. Die Zistrose entwickelt besonder auf der griechischen Insel Kreta einen besonders hohen Anteil an langkettigen Polyphenolen. Nachdem der Tee geerntet, getrocknet und geschnitten bzw. gerebelt ist, wird er zum Beispiel nach Deutschland bzw. Weltweit exportiert. Man kann den Cistustee in einigen gutsortierten Reformhäuser, Apotheken oder Teegeschäfte kaufen, oder günstig und gut im Internet. Um sich hier gut zu informieren empfehle ich die Webseite Zistrosentee.com die neben Tipps auch kleinere Testberichte hat. Wogegen die graubehaarte Zistrose sonst noch so alles helfen kann oder welche Wirkstoffe sie beinhaltet findet man dort auch noch.

Was kann ich gegen freie Radikale machen?

Um freie Radikale vorzubeugen empfehle ich einen Kräutertee zubereitet aus der Zistrose täglich zu trinken. Die Zubereitung ist denkbar einfach und mittels einer Teekanne und heißes Wasser zu bewerkstelligen. Der Tee sollte etwa 6-8 Minuten ziehen bis er eine bräunliche Farbe annimmt. Sein leichter Geschmack nach Ambra und Gewürznelke ist etwas gewöhnungsbedürftig, aber sehr bekömmlich. Wem sein Cistustee pur nicht schmeckt kann diesen auch mit Honig oder Zucker versüßen. Gekühlt kann man ihn auch in Trinkflaschen umfüllen und beim Radfahren trinken. Tip: Gemischt mit 50 % natutrüben Apfelsaft zum Beispiel den von Aldi ist er auch sehr schmackhaft.

Ein Gedanke zu „Wenn Sport krank macht: Polyphenole im Cistustee helfen

  • Sonntag, der 19. Juni 2016 um 19:56
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    Hätte ich jetzt aber nicht gedacht. Ist ein guter Tip von Dir.

    Antwort

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