Die Radreise wird geplant

Radreise zum Nordkap
Radreise

Hier der 3. Teil meines Artikels über…Urlaub mit dem Fahrrad,

Diesmal wird die Radreise geplant.

Bevor eine Radreise angetreten wird muss gut überlegt werden was man will und was man nicht will. Eine Reise in die Berge kann sehr anstrengend sein, währen eine Fahrraddreise zum Beispiel an die Nordsee oder Ostsee das nicht ist. Hier kämpft man höchstens mal mit einer „steifen Brise“. Genauso sollte man sich im Klaren sein ob man lieber im deutschsprachigen Bereich bleiben will oder ins Ausland wie etwa Indien, Afrika oder sogar in die Niederlande. Hierzu möchte ich auch auf den hier veröffentlichen Artikel „Radfahren in Indien“ aufmerksam machen. Welche Art von Radreisen gibt es also?

Pauschal geführte Radreisen
Zu erstmal was ist eine pauschale Radreise und für wen ist sie geeignet? Diese Form von Radeisen wird von einem Radreiseveranstalter geplant und durchgeführt. Meist muss man sich nur um wenige Dinge kümmern oder bekommt eine Anleitung wie der Urlaub durchgeführt wird. Geeignet ist es für Menschen die nie zuvor einen Urlaub mit dem Fahrrad gemacht hat und/oder wer ins Ausland möchte. Der Veranstalter kümmert sie meist um den ganzen Papierkram wie Visa, Verpflegung, Radroutenplaner, Übernachtungsmöglichkeiten, Pannenbehebung usw. Bei manche Veranstalter benötigt man noch nicht einmal ein eigenes Fahrrad.

In Eigenplanung geführte Radreisen
Wer seine Radreise selber planen will, der muss besonders im Ausland einiges beachten. Wie bereits im 1. Teil erwähnt kann man fehlende Informationen vom auswärtigen Amt nachlesen. Für Radreiser die in Deutschland bleiben können sich in der Gemeinde, Kommune oder Stadt wo man hin möchte schlau machen. In vielen Regionen zum Beispiel muss man Kurtaxe zahlen und das sollte schließlich eingeplant werden. Bei dieser Form der Reise ist man in der Regel komplett auf sich alleine gestellt.

Die Reisebegleitung

Nicht jeder möchte alleine Radreisen und kann auf einer Familie oder Freunde zurückgreifen. Hierzu gibt es im Internet mittlerweile Mitradelbörsen, die das Pendant der Auto Mitfahrzentrale ist. Einmal angemeldet findet man eine Vielzahl an Menschen die das gleiche möchten, nämlich Urlaub mit dem Fahrrad. Jedoch sollte man genau prüfen ob man mit der gewählten Person verreisen möchte, da man ja eine längere Zeit miteinander verbringt mit den unterschiedlichsten Interessen. Oftmals ist Ärger vorbestimmt und man ist enttäuscht. Wer zum Beispiel mit der Familie verreist, sollte dabei beachten das Kinder meist nicht so geübte Radler wie Erwachsene sind. Hier sollten Radwege abseits der viel befahrenen Strassen gewählt werden.

Der Gesundheitsaspekt beim Radreisen

Bei der Radreise ist man viel im freien unterwegs, und da sollte man sich frühzeitig darüber informieren ob eventuell Impfungen wie etwa FSME (Zeckenschutzimpfung) nötig sind. Dies gilt besonders Radreisen in Länder abseits Europa. Der eigene Hausarzt berät da weiter und weiß welche Impfungen in welchen Land wichtig sind. Auch sollten Allergiker von Gräsern und Pollen vorab klären was wo wann blüht. Ein verschnupfter Urlaub macht schließlich nicht viel Spaß.

Fragen Sie bei Ihrer Krankenkasse nach, ob Sie im Ausland ausreichend versichert sind. In der EU und Deutschland reicht Ihre gesetzliche Krankenversicherung für Arztbesuch oder Krankenhausaufenthalt.

Tip: Fragen Sie auch bei Ihrer Haftschutzversicherung nach, ob diese im Schadensfall im Fahrradurlaub haftet.

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Das hier ist der 3. Teil des Artikels Fahrradurlaub, was sollte man beachten?

Der 1 Teil „Fahrradurlaub, was sollte man beachten?“ befindet sich hier.
Der 2 Teil „Urlaub mit dem Fahrrad“ befindet sich hier.

Bildmaterial: © Nürnberg – Nordkap 2014(Manu el Loco[Nordkap]/Flickr, CC BY 2.0)

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